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Impotenz oder auch erektile Dysfunktion bedeutet, dass der Penis gar nicht erst steif wird oder bei einer Erektion nach kurzer Zeit bereits wieder erschlafft. Dies kann sowohl körperliche als auch seelische Hintergründe haben.

Zu den körperlichen Ursachen zählen nicht nur Verletzungen oder genitale Fehlbildungen, sondern auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder verschiedenste neurologische Erkrankungen.

Bei einem geringeren Teil der Patienten ist die Ursache für eine Impotenz jedoch rein psychisch bedingt, sodass auch Stress, Leistungsdruck oder eine Depression zu einer erektilen Dysfunktion führen kann. Hierbei können Potenzmittel jedoch Abhilfe schaffen.


Rezeptpflichtige Potenzmittel

Viagra Levitra Cialis

Viagra

Viagra ist bislang das bekannteste und am meisten eingesetzte Medikament auf dem Markt. Der Wirkstoff Sildenafil gehört der Gruppe der PDE-5-Hemmer an, welche gefäßerweiternd wirken.

Wie bei der Einnahme anderer Medikamente kann es auch bei Viagra zu Nebenwirkungen kommen. Zu ihnen gehören unter anderem Schwindelgefühle, Hitzegefühle und Gliederschmerzen. Nach kurzer Zeit verschwinden die Nebenwirkungen von Viagra meist wieder.

Levitra

Das Medikament Levitra mit dem Wirkstoff Vardenafil bietet Männern bei erektiler Dysfunktion die Möglichkeit, sexuell wieder unbeschwert aktiv zu werden. Es wirkt zuverlässig und schnell und sorgt für eine feste, anhaltende Erektion.

Bei niedrigem Blutdruck, eingeschränkter Nierenfunktion oder bei Netzhauterkrankungen der Augen sollten Sie von Levitra keinen Gebrauch machen. Ratsam ist es, vor jeglicher Einnahme einen Arzt zu konsultieren. Zudem ist das Medikament für Frauen ungeeignet.

Cialis

Hinter dem Medikament Cialis steckt der Wirkstoff Tadalafil, welcher genauso wie Sildenafil zur Gruppe der PDE-5-Hemmer gehört. Das Präparat hilft dabei, die Blutgefäße zu erweitern und die körpereigenen Abbauprozesse zu verlangsamen, sodass eine Erektion erreicht und länger aufrechterhalten werden kann. Die Wirkung tritt nach ungefähr einer Stunde ein und kann zwischen 24 und 36 Stunden lang anhalten.


Was sind freiverkäufliche Potenzmittel?

Freiverkäufliche Potenzmittel sind Mittel mit natürlichen Wirkstoffen, welche in jeder handelsüblichen Apotheke frei erhältlich sind und sich als Alternativen für Viagra beweisen.

Rezeptfreie Potenzmittel werden auf dem Markt meist als Nahrungsergänzungsmittel oder als diätetische Lebensmittel geführt und sind somit für jeden erwerbbar.

Erwähnenswert ist hier jedoch, dass diese Potenzmittel nicht von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden und je nach Produkt und Wirkstoff mit höheren Kosten gerechnet werden muss.

Auf vielen Internetseiten ist es ebenfalls möglich, die bekanntesten rezeptpflichtigen Potenzmittel Viagra und Levitra ohne Rezept zu erwerben. Dies ist in der EU jedoch strengstens verboten, weshalb allein der Kauf dieser Mittel strafbar ist und deshalb hiermit stark davon abgeraten wird.

Besuch beim Arzt unbedingt notwendig?

Besuch beim Arzt unbedingt notwendig?

Auch wenn freiverkäufliche Potenzmittel keinerlei Rezept benötigen, ist es empfehlenswert, dem Arzt vor der Einnahme einen kurzen Besuch abzustatten. Dieser kann mögliche Ursachen feststellen, wodurch das Problem effektiver bekämpft werden kann.

Gerade Männer, die über mehrere Wochen hinweg unter Impotenz leiden, sollten auf jeden Fall einen Arzt konsultieren, da Potenzprobleme auch ein frühes Anzeichen für chronische Erkrankungen sein können.

Rezeptfreie Potenzmittel

Pycnogenol (Pinienrindenextrakt) and L-Arginin

L-Arginin

Die Substanz Arginin fällt unter die proteinogenen Aminosäuren. Sie kann nicht nur über Lebensmittel aufgenommen werden, sondern wird auch aus Vitaminen sowie aus weiteren Aminosäuren gebildet. Als Proteinogen wird eine Aminosäure bezeichnet, sobald aus ihr auch Körpergewebe wie Muskeln, Haut oder Haare gebildet werden.

Unter Sportlern ist diese Substanz schon lange bekannt, da sie binnen kürzester Zeit zu einer bemerkenswerten Leistungssteigerung führt. Arginin bildet Stickstoffmonoxid (NO) im Körper des Mannes, welches die Durchblutung deutlich verbessert, weshalb eine beträchtliche Steigerung der Potenz zu beobachten ist.

Arginin ist sowohl in Apotheken als auch im Internet hochdosiert und zertifiziert aus Deutschland erhältlich. Viele Präparate sind zudem vegan und preiswert zu erhalten. Zudem ist L-Arginin in zahlreichen Lebensmitteln enthalten. Hierzu gehören Erdnüsse, Walnüsse, Sojabohnen oder auch Pinienkerne. In Thunfisch, Haferflocken oder Garnelen sind besonders hohe Mengen an L-Arginin enthalten.

Pycnogenol (Pinienrindenextrakt)

Pycnogenol ist ein pflanzliches Antioxidans mit einem sehr breiten Anwendungsspektrum. So kann Pycnogenol nicht nur bei erektiler Dysfunktion helfen, sondern auch bei Testosteronmangel oder bei verschiedensten Allergien. Gewonnen wird es aus Randschichten von Pflanzen zum Beispiel der Pinienrinde. Die antioxidative Wirkung schützt Zellen vor oxidativen Schäden durch freie Radikale und fördert die Entstehung von Stickstoff in den Zellen der Gefäßinnenwände. Dies führt zu einer Gefäßerweiterung und einer Steigerung des Blutflusses.

Pycnogenol ist genauso wie L-Arginin im Apothekenhandel erwerbbar. Zu den bekannten Nebenwirkungen zählen Schwindelgefühle, Verdauungsbeschwerden und Übelkeit, was jedoch nur einen kleinen Teil der Verbraucher betrifft. Auch bei diesem Mittel ist es ratsam, vorher einen Arzt um Rücksprache zu bitten. Gerade dann, wenn bereits andere potenzfördernde Mittel verwendet werden, da dies zu gefährlich absinkenden Blutdruckwerten führen könnte.

Für Dosierungshinweise sollten Sie sich stets an die Verpackungsbeilagen und Anweisungen des Herstellers oder des behandelnden Arztes halten.

Yohimbin

Bei Yohimbin handelt es sich um ein Alkaloid, welches durchblutungsfördernd auf die Genitalien wirkt. Die Substanz ist in geringen Mengen in diversen Aphrodisiaka enthalten und wird ebenfalls als Mittel gegen Impotenz verschrieben.

Um Problemzonen gezielt zu bearbeiten, wirkt Yohimbin Creme lokal. Die Substanz kann jedoch auch in Tablettenform eingenommen werden. Hierbei ist stark auf die Dosierungshinweise zu achten. Im Gegensatz zu Viagra muss Yohimbin meist 2-3x täglich eingenommen werden und wirkt erst nach einer Anlaufzeit von ca. 2-3 Wochen.

Ein Nachteil von Yohimbin ist die vielen möglichen Nebenwirkungen. Zu ihnen zählen unter anderem Angst, Appetitlosigkeit, Durchfall, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Herzrasen und Erbrechen. Zudem verträgt sich der Wirkstoff Tyrami nicht mit Yohimbin, weshalb der Konsum von beispielsweise Bier, Wein, Sauerkraut oder Käse stark eingeschränkt werden sollte.


Potenzsteigerung ohne Medikamente

Auch wenn freiverkäufliche Potenzmittel natürlicher Herkunft sind, handelt es sich bei ihnen um Medikamente, welche auf lange Hinsicht nicht gut für unseren Körper sind. Auch mit kleinen Umstellungen des Lebensstils kann man seiner erektilen Dysfunktion den Kampf ansagen.

Stärkung des Beckenbodens

Stärkung des Beckenbodens

Eine natürliche und auch sehr effektive Methode zur medikamentenfreien Potenzverbesserung ist das Beckenbodentraining. Ein solches Training lässt sich bei Physiotherapeuten, in einer Praxis für Krankengymnastik oder auch ganz einfach zu Hause vollführen. Beckenbodenübungen stärken die Muskulatur des Beckenbodens, welche der Entstehung einer Erektion dient und sie aufrechterhält.


Wechselduschen

Beim Wechselduschen wechselt man während des Duschens zwischen warmem und kaltem Wasser. Beendet wird die Dusche immer mit dem kalten Guss. Als Folge wird der Penis anschließend besser durchblutet, was auf natürliche Weise die Potenz ankurbelt.

Sollte Sie gehäuft Alkohol oder Nikotin zu sich nehmen, kann sich dies ebenfalls sehr negativ auf Ihre Potenz auswirken. Hierbei würde sich ein Rauch- und Alkoholstopp am positivsten auswirken. Da auch psychologische Ursachen für eine Impotenz sorgen können, gilt es, diese Probleme aus dem Weg zu schaffen. Die richtige Anlaufstelle ist hierbei meist ein Therapeut, welcher Sie hierzu weiter informieren und aufklären kann.

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