Potenzmittel im Vergleich

Potenzmittel Vergleich

Herzlich Willkommen auf unserer Seite zum Potenzmittelvergleich. Unsere Kernkompetenz liegt in der neutralen Beurteilung von Potenzmitteln. Wir haben die nachfolgenden Medikamente gegen erektile Dysfunktion unter die Lupe genommen und dabei unsere Neutralität bzw. Objektivität immer aufrechterhalten. Für die Bewertung der einzelnen Potenzmittel in unserem Vergleich ziehen wir ausschließlich objektive Kriterien heran.

Medikamente zur Behandlung der erektilen Dysfunktion

Es gibt vier vergleichbare Medikamente gegen Erektionsstörungen, die unter den Namen Viagra (Sildenafil), Cialis (Tadalafil), Levitra (Vardenafil) und Spedra (Avanafil) gehandelt werden. Sie alle arbeiten auf die gleiche Weise und befördern die Erektionsfähigkeit, indem sie den Blutfluss zum Penis verbessern. Welches Medikament für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihren individuellen medizinischen Bedürfnissen, Ihrer Medikamentenverträglichkeit und Ihren persönlichen Präferenzen ab, also ob Sie etwa einen möglichst schnellen Eintritt der Wirkung nach Medikamenteneinnahme wünschen oder auf eine permanente Therapie setzen wollen.

Die Entdeckung von Viagra zählt zu den klassischen Glücksfällen in der Medikamentenentwicklung. In den 1980er Jahren erforschte das US-amerikanische Pharmaunternehmen Pfizer den Wirkstoff Sildenafil und dessen Potenzial zur Behandlung von Herzerkrankungen. Sildenafil ist heute der generische Namen von Viagra, denn es war zwar zur Therapie von Herzerkrankungen nicht geeignet, aber die Probanden der Studie entwickelten ungewöhnlich starke, lang anhaltende Erektionen. Der Rest ist Geschichte.

Alle vier derzeit zugelassenen Potenzmittel scheinen gleichermaßen gut bei der Erzeugung von Erektionen zu sein. Es ist allerdings schwierig, hier ein definitives Urteil zu fällen, da nur wenige Studien durchgeführt wurden, welche die einzelnen Wirkstoffe direkt miteinander vergleichen. Das ist ein häufiges Problem bei vielen wirkungsähnlichen Medikamenten.

Da also alle vier Potenzmittel vergleichbare Therapieerfolge zeigen, hängt die Antwort auf die Frage, welches Medikament für Sie am besten geeignet ist, von anderen Attributen ab, wie z. B. Nebenwirkungen, Arzneimittelwechselwirkungen, Zeit bis zum Eintritt der Wirkung, Wirkungsdauer usw.


Vergleichstabelle der Medikamente gegen erektile Dysfunktion

Diese Tabelle vergleicht 14 wichtige Medikamente gegen Erektionsstörungen, die derzeit auf dem Markt sind: Viagra, Levitra, Cialis, Staxyn, Spedra, Injektionen und das MUSE-Zäpfchen.

Die Potenzmittel der folgenden Liste dienen alle auf teilweise unterschiedliche Weise der Behandlung von Impotenz.

Drug nameRx / OTCPregCSAAlcoholRatingPopularity
CialisRxBNX8.010
ViagraRxBNX8.08
SildenafilRxBNX8.06
StaxynRxBNX9.04
LevitraRxBNX7.03.5
TadalafilRxBNX8.03.5
Caverject ImpulseRxXN9.03
VardenafilRxBNX8.03
AlprostadilRxXN7.02.75
EdexRxXN8.02.5
StendraRxCNX5.02.25
CaverjectRxXN8.02
MuseRxXN5.01.5
AvanafilRxCNX5.01

Welches Medikament gegen erektile Dysfunktion ist am besten?

Der Zeitpunkt des Eintritts der Wirkung ist ein signifikanter Unterschied zwischen den Medikamenten zur oralen Einnahme. Während alle bis auf Spedra erst innerhalb einer Stunde wirksam werden, wirkt Spedra oft schon nach 15 Minuten und ist daher die schnellste Lösung.

Die Wirkungsdauer ist ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen den jeweiligen Wirkstoffen. Cialis ist mit einer Dauer von bis zu 36 Stunden die mit Abstand am längsten wirkende Substanz. Diese lange Wirksamkeit von Cialis bedeutet, dass es zur permanenten Therapie von Erektionsstörungen auch täglich regelmäßig eingenommen werden kann, wodurch die Notwendigkeit entfällt, vor jedem sexuellen Kontakt eine Tablette zu nehmen. Eine solche regelmäßige Einnahme von Cialis jeweils zur etwa gleichen Tageszeit ermöglicht Ihnen, wieder ganz spontan Sex haben zu können und steigert so das sexuelle Selbstvertrauen.

Welches Medikament „besser“ ist, hängt also ganz von Ihren persönlichen Ansprüchen ab. Wollen Sie nur gelegentlich ein Medikament einnehmen, das dann schnell wirken soll, ist Spedra am besten geeignet. Wollen Sie dauerhaft erektionsfähig sein und spontanen Geschlechtsverkehr ohne direkte vorherige Medikamenteneinnahme ausüben, ist Cialis am besten geeignet. Wie stets bei rezeptpflichtigen Medikamenten muss Sie Ihr Arzt auch bei der Potenzmittelwahl beraten. Er kann patientenspezifische medizinische Faktoren besser einschätzen und so mithelfen, das richtige Potenzmittel für Sie zu finden.

Welche Potenzmittel sind in Deutschland erhältlich?

Die folgenden Medikamente zur oralen Einnahme, die auf ähnliche Weise die Durchblutung des Penis und dadurch die Erektionsfähigkeit erhöhen, sind in Deutschland erhältlich:

  • Avanafil (Spedra)
  • Sildenafil (Viagra)
  • Tadalafil (Cialis)
  • Vardenafil (Levitra, Staxyn)

Vorsicht: Verwenden Sie diese Potenzmittel nicht, wenn Sie Nitratmedikamente, etwa auf Nitroglycerin-Basis, oder ähnliche Medikament gegen Brustschmerzen (Angina Pectoris) einnehmen. Die Kombination solcher Medikamente mit potenzsteigernden Wirkstoffen kann zu einem gefährlich niedrigen Blutdruck führen.

Gibt es Unterschiede zwischen Avanafil (Spedra), Sildenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis), Vardenafil (Levitra, Staxyn)?

Diese Potenzmittel sind sich in Ihrer jeweiligen Wirkweise sehr ähnlich. Es gibt jedoch feine Unterschiede, etwa dahingehend, wie lange sie jeweils wirksam bleiben und wie schnell die Wirkung eintritt.

Levitra braucht etwa 30 Minuten, bis es zu wirken beginnt, und seine Wirkung hält mit etwa 5 Stunden etwas länger an als bei Viagra.

Staxyn enthält den gleichen Wirkstoff wie Levitra, löst sich aber bereits auf der Zunge in Ihrem Mund auf. Daher tritt bei Staxyn die Wirkung schon nach ca. 15 Minuten ein.

Viagra braucht etwa 30 Minuten, bis es wirkt, wobei die Wirkung etwa 4 Stunden anhält.

Cialis hat von allen Mitteln die signifikant längste Wirkungszeit: in einigen Fällen bis zu 36 Stunden.

Spedra ist das am schnellsten wirkende dieser Mittel: Bereits nach weniger als 15 Minuten nach Einnahme können Sie mit dem Geschlechtsakt beginnen. Die Wirkung von Spedra hält bis zu 6 Stunden an.