Impotenz bei Frauen

Prostatakrebs und Impotenz
Prostatakrebs und Impotenz
04/09/2019

Wenn es um das Thema Impotenz geht, denken die meisten Menschen zunächst daran, dass es sich um ein Problem für Männer handelt. Doch Impotenz kann auch Frauen betreffen.

Zwar sind sich hier Wissenschaftler nicht einig, ob es der Begriff „Impotenz“ auch auf den Libidoverlust bei Frauen zutrifft, dass aber auch Frauen nicht in der Lage sein können, Sex zu haben steht außer Frage.

Bei Frauen spielt die Psyche beim Sex eine größere Rolle als bei den meisten Männern. Aus diesem Grund sind die Gründe für Impotenz bei Frauen häufig psychologische Faktoren.

Wenn eine Frau sich zum Beispiel nicht wohl in ihrem Körper fühlt, sie sich in ihrer Beziehung nicht wohl und/oder nicht wertgeschätzt fühlt oder wenn sie an Depressionen leidet oder von starken Emotionen wie Trauer überwältigt ist, kann das dazu führen, dass sie sich beim Sex ihrem Partner nicht hingeben kann. Das kann häufig dazu führen, dass auch der Körper nicht bereit für den Geschlechtsverkehr ist.

Weitere mögliche Ursachen für Impotenz bei Frauen sind operative Eingriffe, bspw. an der Gebärmutter oder Geburten. Es ist natürlich, dass viele Frauen eine Zeit brauchen, um nach der Geburt wieder Sex haben zu können. Wenn dieser Zustand besonders lange anhält, kann der Frauenarzt beratend zur Seite stehen.

Hormonelle Schwankungen sind ebenfalls Faktoren, die weibliche Impotenz verursachen können. Wie bei Männern haben die Hormone großen Einfluss auf das sexuelle Verlangen von Frauen.

Die Antibaby-Pille kann bspw. den Hormonspiegel so verändern, dass der Körper der Frau weniger Testosteron ausschüttet. Testosteron gilt zwar als Männlichkeitshormon, ist aber auch bei Frauen entscheidend an wichtigen Körperfunktionen wie der Libido beteiligt.

Ein Lebensstil mit wenig Bewegung, schlechter Ernährung und viel Stress kann den Hormonspiegel ebenfalls negativ beeinflussen.

Mögliche Gründe für Impotenz bei Frauen

  • Psychische Belastungen wie Depressionen, Trauer, Unsicherheit oder Beziehungsprobleme
  • Operative Eingriffe, bspw. an der Gebärmutter
  • Geburten
  • Hormonelle Schwankungen
  • Bewegungsmangel
  • Schlechte Ernährung
  • Stress

Impotenz Symptome, die Sie kennen sollten

Bei Männern ist es relativ einfach festzustellen, ob eine Impotenz vorliegt oder nicht. Bei Frauen sind die Symptome für Impotenz oft nicht so eindeutig. Das liegt auch daran, dass Impotenz bei Frauen ein umstrittenes Thema ist und selbst unter Fachleuten, die der Meinung sind, dass auch Frauen an Impotenz leiden können, unterscheidet sich die Definition von Impotenz teilweise deutlich.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie Ihrem Sexleben nicht so nachgehen können, wie Sie das gerne möchten, ist das im Sinne dieses Artikels Impotenz.

Symptome für Impotenz kann ein Libidoverlust, also das Ausbleiben von sexuellem Verlangen oder ein stark geschwächtes sexuelles Verlangen, sein.

Wenn Sie merken, dass Sie nur mehr selten Lust auf Sex haben, kann das schon ein Anzeichen dafür sein, dass Sie an Impotenz leiden.

Eindeutigere Symptome für weibliche Impotenz sind körperliche Anzeichen.

Zu diesen Anzeichen gehören:

  • Scheidentrockenheit
  • Schmerzen beim Sex
  • Orgasmusstörungen

Wenn Sie also merken, dass Sie selbst nach einem ausgiebigen Vorspiel körperlich nicht bereit für Sex sind und/oder wenn Sie beim Sex kaum erregt werden und keinen Orgasmus bekommen kann das ebenso ein Anzeichen für Impotenz sein, wie Schmerzen, die beim Geschlechtsverkehr auftreten.

Was hilft gegen Impotenz bei Frauen?

Wenn Sie effektiv etwas gegen Impotenz machen wollen, sollten Sie zunächst die Ursachen dafür identifizieren. So können Sie anschließend gezielt an Ihren Potenzproblemen arbeiten.

  1. Wenn Sie aufgrund psychologischer Probleme nicht in der Lage sind, Sex zu haben, kann ein offenes Gespräch mit Ihrem Partner helfen.
  2. Wenn Sie unter Depressionen, anderen psychischen Krankheiten oder starker Trauer leiden kann Ihnen ein Psychologe zur Seite stehen.
  3. Wenn Sie vermuten, dass Sie aufgrund hormoneller Schwankungen nicht in der Lage sind, Sex zu haben und zu genießen, können mehrere Dinge helfen.
  4. Wenn Sie sich bisher kaum bewegt haben, kann regelmäßiger Sport helfen.
  5. Falls Sie bisher des öfteren Süßigkeiten, Fastfood oder Junkfood und wenig natürliche Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Getreide, Fleisch, Fisch oder Milchprodukte zu sich genommen haben, kann eine Anpassung Ihrer Ernährung helfen.
  6. Sind Sie über einen langen Zeitraum stark gestresst, können Sie aktiv daran Arbeiten, den Stress auszugleichen. Hierfür eignen sich entspannende Hobbys wie musizieren, in der Natur spazieren gehen, malen oder andere beruhigende Aktivitäten.
  7. Auch Meditation, Yoga und Atemübungen können Ihnen dabei helfen, Stress abzubauen.

Sie können Ihrer Impotenz aber auch mit Medikamenten zu Leibe rücken.

Potenzmittel wie Viagra oder Cialis können auch bei Frauen potenzsteigernd wirken. Diese Potenzmittel hemmen das Enzym PDE 5. PDE 5 ist dafür zuständig, Schwellungen abzubauen.

Wird es gehemmt, können sich die Blutgefäße und Muskeln entspannen und es kann mehr Blut in Ihren Schambereich gelangen.

Sie sollten sich aber vor der Einnahme von Viagra oder Cialis für Frauen mit einem Arzt beraten, da diese Medikamente an Frauen nicht so gut erforscht sind, wie bei Männern und weil sie Nebenwirkungen verursachen können, wenn sie falsch dosiert werden. Wenn Sie bspw. an einer koronaren Herzerkrankung leiden, kann die Einnahme von diesen Potenzmitteln Ihren gesundheitlichen Zustand auch noch verschlimmern.

Welche Tabletten helfen bei Erektionsstörungen?

Viagra für Frauen

Wirkstoff

Viagra kann auch bei Frauen die Potenz steigern. Das liegt daran, dass der Wirkstoff Sildenafil das Enzym PDE 5 hemmt und somit die Durchblutung fördert. Sildenafil wurde ursprünglich eigentlich für die Behandlung von Bluthochdruck entwickelte, zeigte aber nicht die gewünschte Wirkung.

Es war die Nebenwirkungen von Sildenafil, die Viagra zu einem Verkaufsschlager machte. Denn Nebenwirkung sorgte dafür, dass Männer, die unter Potenzproblemen litten, wieder Erektionen bekommen konnten, wenn Sie das Medikament einnahmen.

Heute gibt es mit Viagra-Versionen für Frauen auch Potenzmittel, die Frauen bei Impotenz helfen können.

Wirkungsdauer

Viagra für Frauen sollten Sie etwa 60 Minuten vor dem Sex einnehmen. Wenn Sie eine besonders große oder fetthaltige Speise zu sich genommen haben, kann es auch länger dauern, bis die Wirkung eintritt.

Bei der Einnahme von Viagra für Frauen sollten Sie auf den Konsum von Grapefruit, Alkohol und Drogen verzichten, da ansonsten keine Wirkung auftreten kann oder Wechselwirkungen entstehen können. Viagra für Frauen wirkt für bis zu 4 Stunden.

Kundenbewertungen

Melanie:

„Viagra für Frauen? Ich dachte eigentlich immer, dass Viagra nur etwas für alte Männer ist. Aber da es mir wirklich schwer fiel, mich beim Sex zu entspannen und sich doch des öfteren Schmerzen hatte, habe ich mich nach ausgiebiger Recherche dafür entschieden, Viagra auszuprobieren. Und ich merke tatsächlich, dass ich mich viel besser fühle wenn ich mit meinem Freund Sex habe. „

Monika:

„Für mich war es lange Zeit normal, dass ich halt einfach nicht so oft in Stimmung war. Als dann aber einige Wochen vergingen in denen ich nie wirklich erregt war, habe ich mir dann doch Sorgen gemacht. Ich habe Viagra für Frauen nach dem Rat einer Freundin ausprobiert und bis wirklich begeistert. Es hält was es verspricht!“

Nebenwirkungen

Da Viagra ein sehr effektives Medikament ist, dass auf die Durchblutung eingreift, können auch einige Nebenwirkungen entstehen. Diese sind in der Regel harmlos, stärkere Nebenwirkungen treten äußerst selten auf.

Wenn Sie sich an die Ihnen verschriebene Dosis halten und einen Arzt vor der Einnahme von Viagra konsultieren, reduzieren Sie das Risiko, Nebenwirkungen zu erleiden, drastisch.

  1. Zu den Nebenwirkungen, die gelegentlich auftreten können zählen eine verstopfte Nase, Hautrötungen, leichte Einschränkungen des Sichtfelds, leichte Kopf- oder Bauchschmerzen und leichte Verdauungsprobleme.
  2. Schwere Nebenwirkungen von Viagra sind starke Schmerzen im Bauch, Kopf oder Rücken, Nasenbluten, starke Einschränkungen des Sichtfelds oder Herzrasen. Wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen erleben, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.
  3. Wenn Sie an einer Herzerkrankung, Erkrankungen der Blutgefäße oder anderen schweren Krankheiten leiden, kann es sein, dass die Einnahme von Viagra Ihren Gesundheitszustand verschlechtert. Aus diesem Grund sollten Sie vor der Anwendung von Viagra unbedingt einen Arzt aufsuchen und sich mit ihm beraten.

Vor- und Nachteile

Viagra kann Frauen helfen, sich beim Sex zu entspannen und kann sie dabei unterstützen, beim Sex so erregt zu werden, dass sie den Sex so genießen können, wie sie es möchten.

Allerdings ist Viagra bei Frauen noch nicht gut erforscht und bei der Einnahme von Viagra können unangenehme Nebenwirkungen auftreten. Sie sollten sich also vorher mit einem Arzt beraten, bevor Sie Viagra für Frauen anwenden.

Cialis für Frauen

Wirkstoff

Cialis ist ein weiteres Potenzmittel, das ursprünglich zur Behandlung von Impotenz bei Männern entwickelt wurde. Es war eine Reaktion auf den Erfolg von Viagra. Cialis enthält den Wirkstoff Tadalafil. Tadalafil ist ebenfalls ein PDE 5-Hemmer.

Wirkungsdauer

Cialis wirkt im Gegensatz zu Viagra für bis zu 36 Stunden. Das heißt, dass Sie in diesem Zeitraum immer wieder erregt werden können. Die Einnahme erfolgt wie bei Viagra etwa 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr und auch hier sollten Sie Grapefruit, Alkohol und Drogen meiden.

Kundenbewertungen

Christine:

„Am Anfang klang es für mich einfach nur absurd, dass Cialis auch bei Frauen wirken soll. Aber da ich mit natürlichen Kräutern keinen Erfolg hatte, habe ich es einfach mal ausprobiert. Und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin. Ich merke tatsächlich, dass mein Körper viel stärker auf sexuelle Reize reagiert und es fällt mir leichter, mich beim Sex zu entspannen und es zu genießen.“

Jessika:

„Mein Frauenarzt hatte ursprünglich große Skepsis, weil Cialis bei Frauen noch nicht so gut erforscht ist. Aber da ich wirklich etwas gegen meine Schmerzen beim Sex tun wollte, hat er mir dann ein Rezept ausgestellt. Schon nach der ersten Einnahme habe ich gemerkt, dass einfach viel mehr Blut dahin fließt, wo es soll und ich habe nur keine Schmerzen mehr beim Sex, wenn ich Cialis nehme, ich kann die gemeinsame Zeit mit meinem Mann nun wieder bedenkenlos genießen. Cialis kann ich jeder Frau empfehlen, der es ähnlich geht, wie mir damals!“

Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen von Cialis und Viagra sind die gleichen, da die Wirkstoff beider Medikamente auf die gleich Art und Weise wirken.

Halten Sie sich an die Ihnen verschriebene Dosis halten und verwenden Sie Cialis nur mit ärztlichem Einverständnis senken Sie das Risiko, Nebenwirkungen zu erleiden, erheblich.

Zu gelegentlichen Nebenwirkungen von Cialis zählen:

  • Hautrötungen
  • Eine verstopfte Nase
  • Leichte Einschränkungen des Sichtfelds
  • Leichte Verdauungsprobleme
  • Leichte Kopf- oder Bauchschmerzen

Schwere Nebenwirkungen von Cialis sind:

  • Starke Schmerzen im Bauch Kopf oder Rücken
  • Nasenbluten
  • Starke Einschränkungen des Sichtfelds
  • Herzrasen

Sollten Sie eine oder mehrere dieser Nebenwirkungen erleiden, gehen Sie umgehend zum Arzt!

Falls Sie an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden oder gewisse Medikamente nehmen müssen, kann die Einnahme von Cialis Ihren Gesundheitszustand drastisch verschlechtert. Aus diesem Grund sollten Sie vor der Anwendung von Cialis unbedingt einen Arzt aufsuchen. Um sich mit Ihm beraten zu können und um mögliche Wechselwirkungen mit den Medikamenten, die Sie nehmen zu verhindern.

Vor- und Nachteile

Wie Viagra kann auch Cialis Frauen dabei unterstützen, wieder ein erfülltes Sexleben zu führen.

  • Ein Vorteil von Cialis gegenüber Viagra ist, dass es deutlich länger wirken kann.
  • Aber auch bei Cialis können Nebenwirkungen auftreten, weswegen Sie Cialis nur in Absprache mit einem Arzt verwenden sollten.

Welche Lebensmittel sind gut für die Potenz?

Wie schon erwähnt, kann die Ernährung eine große Rolle für die Potenz spielen. Wie wir uns ernähren beeinflusst nicht nur unsere Energie, Nahrungsmittel beeinflussen auch unsere Hormone und können auch direkt unser Gehirn, unsere Laune und Emotionen beeinflussen.

Wenn Sie des öfteren Süßigkeiten, Fastfood, Junkfood oder Softdrinks zu sich nehmen kann das dazu führen, dass bestimmte Stoffe in Ihrem Körper nicht mehr in dem Ausmaß gebildet werden, wie es für eine gesunde Libido notwendig wäre.

Bei den meisten Frauen ist aber eine mangelhafte Aufnahme von Proteinen ein Grund dafür, dass Sie sich nicht so wohl fühlen, wie sie es möchten.

Proteine bestehen aus Aminosäuren. Diese verschiedenen Aminosäuren beeinflussen viele wichtigen Körperfunktionen.

Sie bestimmen beispielsweise welche Neurotransmitter ausgeschüttet werden. Neurotransmitter sind Botenstoffe die sich u.a. auf unsere Gefühle, Stimmung und Hormone auswirken können.

Wenn Sie also nicht genug Aminosäuren zu sich nehmen, kann sich das auf Ihre Laune, Energie und Potenz auswirken. Sie brauchen keine Angst davor haben, viele Protein zu sich zu nehmen.

Wenn Sie täglich hochwertiges Fleisch, Fisch und/oder Milchprodukte essen, versorgen Sie Ihren Körper mit den Nährstoffen die er braucht.

Natürlich müssen Obst und Gemüse ebenfalls ein Bestandteil einer ausgewogenen gesunden Ernährung sein.

Da es gar nicht so einfach ist, zu hohe Mengen an Protein zu sich zu nehmen (Protein macht relativ schnell satt), brauchen Sie sich normalerweise auch keine Sorgen über mögliche Schäden von Protein machen (welche bei gesunden Frauen ohnehin höchst unwahrscheinlich sind). Dazu kommt, dass Ihr Körper Proteine noch besser verwenden kann, wenn Sie sich regelmäßig bewegen.

Wenn Sie also Ihre Potenz gezielt mit Ihrer Ernährung fördern wollen, reduzieren Sie den Konsum von Süßigkeiten, Junkfood, Fastfood und Softdrinks (achten Sie auch auf zu viel Zucker im Kaffee) und ernähren Sie sich vermehrt von Obst, Gemüse, Getreide, Fleisch, Fische, Nüssen, Eiern und Milchprodukten.

Wenn Sie eine vegetarische oder vegane Ernährung bevorzugen, sollten Sie sich intensiv mit Aminosäuren auseinandersetzten und sichergehen, dass Sie alle notwendigen Nährstoffe zu sich nehmen.

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