Erektionsprobleme: Statistik, Ursachen & Behandlung

Erektionsprobleme

Die erektile Dysfunktion betrifft in Deutschland mehr als 5 Millionen Männer und sie kann verschiedene Ursachen für Erektionsstörungen haben. Man spricht von einer erektilen Dysfunktion, wenn es dem Mann an der Fähigkeit mangelt einen steifen Penis zu bekommen oder wenn er Penis nicht lange genug steif bleibt um partnerschaftlichen Verkehr zu haben.

Leider ist die Impotenz ein Tabuthema für viele Betroffene und so liegen lediglich Schätzungen vor. Der Mann mit Erektionsproblemen scheut sich normalerweise mit diesem Anliegen zum Arzt zu gehen.

Die Ursache der erektilen Dysfunktion sollte jedoch bekannt sein um sie behandeln zu können. 

Ursachen für Erektionsstörungen

erektionsstoerungen ursachen
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Bei Erektionsproblemen sind die Ursachen vielfältig und es ist sogar möglich, dass der Betroffene an einer Kombination aus Mehreren leidet.

Da eine erektile Dysfunktion multifaktoriell bedingt sein kann, ist eine klare Unterscheidung zwischen den organischen und den psychischen Ursachen nicht unbedingt möglich.

Es kann zum Beispiel passieren, dass eine Erektionsstörung zu Anfang organisch bedingt ist, der Betroffene dann jedoch beginnt unter Versagensängsten zu leiden.

Da beides Erektionsprobleme verursacht, befindet er sich dann in einem Teufelskreis, aus dem er wahrscheinlich am ehesten durch die Einnahme von Potenzmitteln entfliehen kann.

Psychische Ursachen für die erektile Dysfunktion

Schätzungsweise sind 25% aller Erektionsstörungen auf psychische Faktoren zurückzuführen. Eine Erektion ist ein komplexer chemischer Prozess im Körper und beginnt bei der Verarbeitung eines sexuellen Reizes im Gehirn.

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Eine sexueller Reiz kann zum Beispiel eine Berührung sein. Es können aber auch Worte, der Anblick einer begehrenswerten Person oder eine sexuelle Fantasie sein. Das Gehirn nimmt den Reiz wahr und bewertet ihn, bevor es ihn in Form von Nervensignalen weitergeleitet. Die Bewertung ist abhängig von der Situation.

Wenn sich der Mann gerade in einer öffentlichen Sauna oder am FKK Strand befindet, dann wird das Gehirn diesen Reiz nicht als angebracht für eine Erektion einstufen und dementsprechend nicht weiterleiten.

Demnach liegt eine psychische Störung dann vor, wenn in einer für Sex günstigen Situation keine Nervensignale ausgesendet werden und der sexuelle Reiz nicht vom Gehirn so verarbeitet wird, wie es normal wäre.

Stress

Stress und Überbelastung sind sicherlich Faktoren, die heutzutage viele Männer betreffen. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der finanzieller, existenzieller und sozialer Druck an der Tagesordnung stehen.

Mobbing, Angst um den Arbeitsplatz, Angst den Partner zu verlieren, Scheidung, Geldprobleme sind nur ein paar Beispiele typischer Probleme unserer Gesellschaft.

Unser Körper reagiert dementsprechend auf Stress. Wenn Cortisol, unser Stresshormon, ausgeschüttet wird, dann ist es so gut wie unmöglich eine Erektion zu bekommen. Die stressbedingte Erektionsstörung ist genetisch bedingt, denn es wäre damals in der Steinzeit sehr unvorteilhaft gewesen, eine Erektion zu bekommen, wenn man gerade vor einem Säbelzahntiger flüchten muss.

Probleme in der Partnerschaft

Beziehungsprobleme stehen bei Mann und Frau leider oft im Raum und sind eine der Hauptursachen für Erektionsprobleme.

Eingefahrene Routine in der Partnerschaft, mangelnde Kommunikationsfähigkeit, zu wenig Nähe miteinander, Unzufriedenheit und damit verbundene gegenseitige Schuldzuweisungen sind nur ein paar Beispiele, die beim Mann die erektile Dysfunktion auslösen können.

Versagensangst

An die Versagensangst sind oft zu hohe Erwartungen an sich selbst und Minderwertigkeitsgefühle gekoppelt. Die Angst im Bett zu Versagen tritt oft bei Teenagern oder bei sexuell Unerfahrenen auf. Es kann aber auch mangelndes Selbstvertrauen sein, das dem Mann die Erektionsprobleme bereitet.

Depression

Die Depression und die damit verbundene Medikamenteneinnahme können die Libido sehr stark schwächen. Die Begleiterscheinungen der Depression sind meist Niedergeschlagenheit und Lustlosigkeit, was eine Verringerung der Sexualhormone auslösen kann.

Traumatische sexuelle Erfahrungen

Unverarbeitete negative, sexuelle Erfahrungen, wie zum Beispiel eine Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch können schwerwiegende Folgen für die Sexualität haben.

Organische Ursachen

organische ursachen
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Zu 90 % kann die Impotenz an organischen Störungen und Krankheiten liegen.

Herz & Kreislauf – Erkrankungen:

  • Gefäßverkalkungen wie Arterienverkalkung bzw. Arteriosklerose
  • Koronare Herzkrankheit
  • Durchblutungsstörungen
  • Bluthochdruck
  • Zu hoher Cholesterinspiegel
  • Veränderte Nervenstrukturen durch Nervenerkrankungen und Stoffwechselstörungen
  • Niedriger Testosteronspiegel bzw. eine Hormonstörung
  • Schwächung des Beckenbodens, denn im Becken sind Teile des Penises verankert. Nerven und Blutgefäße befinden sich ebenfalls in diesem Bereich
  • Diabetes
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Rauchen sowie hoher Drogen- oder Medikamentenkonsum
  • Schilddrüsenerkrankungen

Operationen:

  • An der Prostata
  • Darm
  • Harnblase
  • Beckenboden
  • Gehirn
  • Herz
  • Schwerwiegende Krankheiten wie Krebs, Aids, starke Nieren- oder Leberprobleme sowie die damit verbundenen Therapieformen wie zum Beispiel Chemotherapie

Alter

Im Alter senkt sich der Hormonspiegel ab. Die Männer leiden in der Regel ab 42 Jahren an einem rückgängigen Testosteronspiegel, was Andropause bezeichnet wird.

Dies verursacht den Verlust von glatten Muskelzellen im Penis und Kollagenabbau im Schwellkörper aber auch verringerte sexuelle Lust.

Viele der genannten Krankheiten sind außerdem altersbedingt.

Vorzeitiger Samenerguss

Vorzeitiger Samenerguss kann eine weitere Erektionsstörung sein. Hier ist meist die Eichel zu sensibel, sodass sie bei einer Penetration überreagiert und der Mann den Samenerguss nicht steuern kann.

Dieses organische Problem kann oft nur mithilfe von Medikamenten behoben werden, aber es ist möglich, es zu beheben.

Erektionsprobleme mit 20

erektionsprobleme mit 20
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Ursachen Erektionsstörung

Aus hormoneller Sicht sollte ein Mann in diesem Alter keine Erektionsprobleme haben.

Die Gründe für eine temporäre Impotenz bei jungen Männern sind mehrheitlich Stress, Versagensängste, eigene Unsicherheiten und sexuelle Traumatas. Dazu kommt, dass der Mann sein Gegenüber eventuell nicht begehrt und daher keine sexuelle Lust empfindet.

Sexuelle Unorientiertheit könnte auch eine mögliche Ursache sein. In diesem Alter ist die psychische Komponente definitiv überwiegend.

Organische Leiden, wie Diabetes, können jedoch auch in diesem Alter Impotenz auslösen. Vorzeitiger Samenerguss kann in diesem Alter auch ein Problem darstellen.

Behandlung

  1. Sollte die Erektionsstörung in diesem Alter nicht sporadisch sondern chronisch auftauchen, so wird dringend geraten einen Arzt aufzusuchen.
  2. Die Behandlung erfolgt dann entsprechend der Ursache.
  3. Pharmazeutische Potenzmittel können über einen gewissen Zeitraum hinweg regelmäßig eingenommen werden, bis sich der Körper an eine regelmäßige Erektion bis zum Orgasmus gewöhnt hat.

Erektionsprobleme mit 30

erektionsprobleme mit 30
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Ursachen Erektionsstörung

Oft ist in diesem Lebensabschnitt die Ursache mental. In diesem Alter ist der Mann stark ins Berufsleben eingebunden. Viele Stressfaktoren können hinzukommen.

Partnerschaftsprobleme aufgrund verschiedener Ansichten, was die Familienplanung angeht, starker Drogenkonsum, Doppelbelastung Arbeit / Familie, Zukunftsängste, Mobbing sind alles Gründe die einer Impotenz auslösen können

Behandlung

  1. Eventuell muss der Betroffene besser lernen mit Stress umzugehen, da er mitten im Leben steht und mittlerweile viel Verantwortung hat.
  2. Autogenes Training, Selbstfindungsseminare, Meditation bis hin vom Einsatz von Potenzmitteln sind je nach Ursache angeraten.

Erektionsprobleme mit 40

erektionsprobleme mit 40
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Ursachen Erektionsstörung

Ab diesem Alter kann die Ursache bereits hormonell bedingt sein. Hinzu kommen dann sicher noch Stressfaktoren und beginnende altersbedingte Leiden.

Was die berufliche Karriere angeht, so ist der Betroffene sicherlich sehr eingebunden. Wahrscheinlich hat er bereits eine Familie gegründet und hat auch hier eine gewisse Belastung.

Behandlung

  1. Ab diesem Alter sollte der Betroffene vermehrt auf eine ausgeglichene Ernährung und Sport setzen, um den Körper gesund zu halten.
  2. Auch hier richtet sich jedoch die Behandlung nach der Ursache.
  3. Stress-Management, eventuelle Check-ups beim Arzt, Psychotherapie bis hin zu Potenzmitteln können alles Lösungen sein.

Erektionsprobleme im Alter

Ursachen

Wie bereits erwähnt ist die Impotenz mehrheitlich altersabhängig, da der Testosteronspiegel absinkt und altersbedingte Leiden auftreten.

Wir sollten uns unseren Körper wie ein Auto vorstellen: Über die Jahre hinweg muss er repariert und gewartet werden, da die Abnutzungserscheinungen dies erfordern.

Das gleiche gilt mit für unseren Körper und für unsere Psyche – Stress, körperliche Überbelastung, Alkohol, Scheidung etc. sind alles Belastungen, die sich negativ auf unsere Organe auswirken können.

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Kölner Studie zur Prävalenz (Häufigkeit) von Erektionsstörungen

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Im Falle einer organischen oder psychischen Krankheit sollte diese in erster Linie behandelt werden.

Außerdem können Potenzstörungen ein Symptom für eine schwerwiegende Krankheit oder Vorbote eines Herzinfarkts sein.

Diese gesundheitlichen Risiken treten im Alter mit höherer Wahrscheinlichkeit auf. Herz&Kreislauf Probleme beginnen in der Regel ab 45, was jedoch individuell von der Person abhängt.

Erektionsprobleme behandeln

Die erektile Dysfunktion ist heutzutage sehr gut behandelbar und in vielen Fällen sogar heilbar, sodass die Betroffenen nicht ihr Leben lang Arzneimittel einnehmen müssen.

Erektionsprobleme beheben kann man am leichtesten und am schnellsten durch den Einsatz von Potenzmitteln.

erektionsprobleme behandeln
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Daher gibt es heutzutage eine Vielzahl von unterschiedlichen Präparaten und Medikamenten, um diesem Problem zu begegnen.

Tabletten gegen Erektionsprobleme

Bei Erektionsstörungen ist die Behandlung in Form von pharmazeutischen Medikamenten sehr effektiv. In der Regel gibt es für Erektionsprobleme Tabletten, die schnell und effektiv wirken.

Sie sogenannten PDE-5-Hemmer unterdrücken ein Enzym namens PDE-5, das im Alter immer aktiver wird und dafür verantwortlich ist, dass die Erektion frühzeitig abgebrochen wird oder gar nicht erst entsteht.

Außerdem bewirken die Hemmer dadurch, dass die Durchblutung zum Penis erhöht wird und gleichzeitig die Muskulatur und die Blutkörper im männlichen Genitalbereich entspannt werden. Sie garantieren eine stabile Erektion bis hin zum Orgasmus und ermöglichen dadurch eine erhöhte sexuelle Leistungsfähigkeit.

Die folgenden Potenzmittel enthalten verschiedene Wirkstoffe, die alle der Gruppe der PDE-5-Hemmer angehörig sind.

Markennamen
Viagra
Cialis
Spedra
Levitra
Sildenafil
Tadalafil
Wirkstoff
Sildenafil
Tadalafil
Avanafil
Vardenafil
Sildenafil
Tadalafil
Wirkdauer
4 St.
36 St.
16 St.
6 St.
4 St.
36 St.
Wirkungseintritt
20 - 60
Min.
20 - 30
Min.
30 - 45
Min.
12 - 20
Min.
20 - 60
Min.
20 - 30
Min.

Was ist der Unterschied zwischen Generika und Original?

Die Originalprodukte waren zuerst auf dem Markt und durch ihr Patent geschützt vor Nachahmer-Produkten. Mittlerweile ist das Patent jedoch für Original Cialis und Original Viagra abgelaufen und die entsprechenden Generika sind auf dem Markt.

Ein Generikum weist den identischen Wirkstoff auf und hat die gleiche Wirkungsweise. Der Unterschied besteht lediglich im Preis. Da bei Generika kein Geld mehr für die Forschung ausgegeben werden muss, ist das Medikament deutlich preiswerter.

Cialis

Cialis Original
Cialis
Cialis Original
Cialis ist eine gute Alternative zu Viagra und erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit.
4.9 | basierend auf
35 Bewertungen

Dieses Medikament mit dem Wirkstoff Tadalafil ist sehr beliebt. Einerseits gibt es eine Dosierung, die 36 Stunden anhält. Diese Cialis-Variante wird die Wochenendpille genannt.

Die schwächere Dosierung dient dem täglichen Gebrauch und wird zur Behandlung der chronischen Impotenz eingenommen.

Es ist möglich, dass nach ein paar Monaten der Einnahme das Produkt abgesetzt werden kann, sobald sich der Körper endgültig an eine regelmäßige, stabile Erektion gewöhnt hat.

Tadalafil

Das Cialis Generikum ist Wirkstoffidentlisch mit Cialis.

Viagra

Viagra Original
Viagra
Viagra Original
Viagra ist das bekannteste Potenzmittel überhaupt.
4.9 | basierend auf
50 Bewertungen

Das Originalprodukt Viagra mit dem Wirkstoff Sildenafil ist die allseits bekannte blaue Pille, die einst von Pfizer auf den Markt gebracht wurde und bis zu 4 Stunden wirkt.

Dieses Produkt war als Erstes noch vor allen anderen PDE-5-Hemmern auf dem Markt.

Sildenafil

Das Viagra Generikum gibt es seitdem, das Patent von Pfizer abgelaufen ist. Das Medikament wird von namhaften Herstellern wie Ratiopharm und Stada vertrieben.

Spedra

Spedra mit dem Wirkstoff Avanafil kann bis zu 16 Stunden wirken. Es handelt sich hier um ein Originalprodukt der Firma Bayer.

Levitra

Levitra Original
Levitra
Levitra
Levitra ist wie Cialis Anfang der 2000er Jahre für den Verkauf zugelassen worden.
4.7 | basierend auf
23 Bewertungen

Levitra ist eines der neuesten Potenzmittel mit einer veränderten Wirkstoff-Formel, die weniger Nebenwirkungen verspricht. Das Arzneimittel wirkt bis zu 6 Stunden. Das Besondere ist der Wirkungseintritt, der ab 12 Minuten nach Einnahme möglich ist.

Natürliche Potenzmittel

Im Vergleich zu den pharmazeutischen Medikamenten zur Behandlung der erektilen Dysfunktion wirken die natürlichen Potenzmittel längst nicht so durchgreifend auf den Organismus. Natürliche Potenzmittel sind häufig pflanzlich, können aber auch tierischen Ursprungs sein.

Wir kennen zum Beispiel alle die Wirkung von Austern.

Je nach Schweregrad der Impotenz nehmen einige Männer erfolgreich natürliche Aphrodisiaka zur Steigerung ihrer sexuellen Performance ein:

  • Ginseng: Wurzel aus Asien
  • Maca: Wurzel aus den Anden
  • Yohimbin: Baumrinde des Yohimbin-Baums aus Afrika
  • Alliaceae: Lauchgewächs aus Afghanistan

Weitere Informationen zu Natürliche Potenzmittel: Was können L-Arginin, Ginkgo & Co?

Tipps bei Erektionsproblemen

Nützliche Tipps bei Erektionsproblemen sind zum Beispiel eine gesunde Ernährung, die Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren enthält.

  • Die gesunde Ernährung wird den Betroffenen helfen, dass sie vitaler und leistungsfähiger werden. Männer können dazu tendieren, sich nicht ausgewogen zu ernähren – vor allem wenn sie alleine leben- und das kann sich dann auch in einem Verlust der Potenz widerspiegeln.
  • Gesund Leben ist sicherlich das Wichtigste, um Potenzproblemen entgegen zu wirken. Körperliche und geistige Ausgeglichenheit, Erholungsphasen und ausreichend Schlaf sind sehr wichtig. Wenn der Mann sich gut fühlt, dann klappt es auch besser im Bett.

Hausmittel gegen Erektionsprobleme

Hausmittel gegen Erektionsprobleme
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L-Arginin, die Aminosäure

Diese Aminosäure ist ein Baustein für Proteine. Außerdem ist sie an wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt. Sie kann künstlich synthetisiert und als Nahrungsergänzung gekauft werden. Sie ist jedoch auch in unserem Essen zu finden. Ihr wird nachgesagt, dass sie die Potenz fördern kann. Sie befindet sich in fast allen tierischen Eiweißen und ist in freier Form in vielen Pflanzen und Samen vorhanden.

Zum Beispiel ist sie in Buchweizen, Nüssen, Kürbisgewächsen, Samen, rotem Fleisch, Fisch, Eiern und Hülsenfrüchten zu finden.

Beeren, Früchte und Gemüse

Früchte, Beeren und Gemüse, die eine leuchtende Farbe aufweisen, sind in im Fall der Potenzsteigerung interessant. Die als Farb- und Lockstoff enthaltenen Flavonoide und Flavanone haben erwiesenermaßen eine aufputschende Wirkung auf die männliche Potenz.

Zum Beispiel Radieschen, Erdbeeren, Grapefruit, Orangen, Heidelbeeren und Trauben sind alles Früchte, die Männern helfen können, ihre Potenz zu steigern. Wenn die Männer dann noch gesund leben und ausreichend Ruhepausen einlegen, dann kann diese vitaminreiche Kost Wunder wirken.

Aromatherapie

Wenn die Sinne angeregt werden, so kann dies zu sexueller Lust führen, wenn die Umstände gerade geeignet sind. Zu den anregenden Düften für den Mann zählen zum Beispiel Sandelholz und Kardamom.

Zimt

Zimt ist bereits seit der Antike als “Lustmacher” bekannt. Das Gewürz wurde damals Löffelweise in die Getränke gemischt, da es die Pheromon-Produktion anregen soll.

Weiter Tipps für Erektionsprobleme sind Wechselduschen heiß kalt, Meditation zur mentalen Entspannung und Spaziergänge sowie Aktivitäten in der Natur.

Kakao

Reiner Kakao ist ein Antidepressivum und regt unsere Lustzentren an. Die Endorphinproduktion wird dadurch gesteigert und wir erfahren ein natürliches High, was sich positiv auf die Potenz auswirken kann.

Erektionsprobleme: F.A.Q.

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Was sind Erektionsprobleme?

Wenn ein Mann Probleme hat einen steifen Penis zu bekommen oder sein Penis immer wieder erschlafft, dann hat er mit großer Sicherheit eine Form der erektilen Dysfunktion. Es ist durchaus normal, dass dieses Problem ab und zu auftreten kann. Zum Beispiel, wenn der Mann unter Stress leidet. Wenn er jedoch ständig über mehrere Monate hinweg Potenzprobleme hat, dann sprechen wir von einer chronischen Impotenz, die heutzutage je nach Ursache gut behandelt werden kann.
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Warum Erektionsstörungen?

Bei dieser Art von Störung kann es eine organische oder eine psychische Ursache geben. Oft gehen bei der erektilen Dysfunktion (ED) verschiedene Ursachen Hand in Hand. So kann der Betroffene zum Beispiel erst ein organisches Problem haben, bekommt dann jedoch nach mehreren Malen des Versagens im Bett ein psychisches Problem. Die Angst zu Versagen kann so groß werden, dass sie dann ebenfalls eine Impotenz verursacht.
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Kann Diabetes zu Erektionsstörungen führen?

Diabetes kann zu Erektionsstörungen führen. Durch diese Krankheit kann eine Schädigung der Nerven oder der Blutgefäße im männlichen Genitalbereich verursacht werden. Hinzu kommen die Medikamente, die ebenfalls die ED auslösen können.
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Welche Medikamente verursachen Erektionsstörungen?

Wenn Sie Arzneimittel einnehmen, so sollten Sie genau die Packungsbeilage studieren, um zu erfahren, wie die Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind und ob eine der Nebenwirkungen die erektile Dysfunktion sein kann:
  • Medikamente zur Behandlung von Krebs
  • Herzmedikamente, die auf das zentrale Nervensystem zugreifen
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes
  • Arzneimittel zur Entwässerung
  • Antiandrogene zur Behandlung des Prostatakarzinoms
  • Beruhigungsmittel
  • Antidepressiva
  • Alpha-5-Reduktase-Hemmer
  • Aufputschmittel, Drogen
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Kann Bluthochdruck zu Potenzstörungen führen?

Ja, das ist durchaus möglich. Es kann mehrere Gründe dafür geben, dass Hypertonie die erektile Dysfunktion auslöst:
  1. Wenn der Betroffene seit langer Zeit an Bluthochdruck leidet und dies nicht hat behandeln lassen (es gibt oft keine wirklichen Symptome), dann ist es möglich, dass im Penis Gefäßveränderungen und -schädigungen stattgefunden haben, die eine Impotenz auslösen können.
  2. Viele blutdrucksenkenden Arzneimittel verursachen erektile Dysfunktion, daher ist es wichtig die Packungsbeilage zu studieren.
  3. Durch die medikamentöse Senkung des Blutdrucks auf Normalwerte kann eine verringerte Durchblutung im männlichen Geschlechtsteil verursacht werden, sodass die Erektion weniger stabil als gewohnt ist oder ausbleibt.
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Was tun bei Erektionsproblemen?

Es ist ratsam zu einem Arzt zu gehen, wenn es regelmäßig zu Erektionsproblemen kommt, denn wenn die Sache körperlicher Natur ist, kann dies ein Warnzeichen für eine schlimmere Krankheit sein. PDE-5-Hemmer sind eine optimale Unterstützung bei Potenzproblemen, da sie zuverlässig wirken. Es ist möglich, dass diese Medikamente dabei helfen, die chronische Impotenz zu heilen, Männern neues Selbstvertrauen zu verleihen und Partnerschaften zu retten.

Quellen

  1. http://www.sexuologie-info.de/pdf/Bd.10_2003_2.pdf#page=2
  2. https://www.lifeline.de/sexualitaet/erektionsstoerungen/impotenz-zahl-verbreitung-id28450.html
  3. Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München – http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Urologische-Klinik-und-Poliklinik/de/patienteninformation/impotenz/
  4. Springer Medizin Verlag GmbH – Erektionsstörung kündigt Gefahr fürs Herz an
  5. Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ) – Erektile Dysfunktion – Neuer PDE5-Hemmer Avanafil

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